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Wie baue ich ein Einmannzelt auf?

Ob auf Wandertour, Campingurlaub oder auch am Festival – dein Einmannzelt ist mit den richtigen Handgriffen innerhalb weniger Minuten aufgebaut und du kannst dich anschließend den angenehmeren Dingen widmen, den Griller anwerfen und das erste kalte Bier öffnen.

 

Welches Zeltmodell passt zu mir?

Allerdings ist Einmannzelt nicht gleich Einmannzelt. Beispielsweise richtet sich das praktische Wurfzelt beim „Auswerfen“ selbst auf, es ist aber starken Belastungen durch Windböen nicht gewachsen. Hier solltest du auf ein stabiles Tunnelzelt setzen, das auch am nächsten Morgen noch fest im Boden verankert ist. Einen Überblick über die Einmannzelttypen inklusive aller Vor- und Nachteile findest du hier.

Die meisten von euch werden sich wahrscheinlich für das klassische Kuppelzelt entscheiden, das für die üblichen Ausflüge ausreichend Komfort bietet und einfach aufzubauen ist. Obwohl die Ausführung mit nur einer Wand sehr leicht ist, würde ich dir ein Doppelwandzelt mit einem atmungsaktiven Innenzelt und einem wasserabweisenden Außenzelt empfehlen.

 

Wie baue ich mein Zelt nun auf?

Entweder wird zuerst das Außenzelt aufgestellt und das Innenzelt darin befestigt, oder das Innenzelt aufgebaut und dann die Außenhülle darauf gelegt. So gehst du bei der zweiten Variante Step-by-Step vor:

 

1. Vorbereitung

Das Zelt wird am besten auf einer flachen, etwas höher gelegenen Stelle aufgestellt, um bei Regen trotzdem im Trockenen aufwachen zu können. In diesem Bereich solltest du vorher alle spitzen Steine und Äste entfernen, die eine ruhige Nacht ungemütlich machen könnten. Außerdem ist es eine gute Idee als Schutz vor Nässe eine zusätzliche Bodenplane auszulegen.

 

2. Zeltteile sortieren

Lege das Zelt vor dir auf die Plane. Das Innenzelt bereitest du nun mit der Bodenfläche nach unten darauf aus, die restlichen Teile legst du einstweilen zur Seite. Versuche den Eingang des Zeltes in eine windgeschützte Richtung zu drehen.

 

3. Gerüst aufbauen

Sortiere alle Stangenstücke zusammen bzw. falte sie auseinander und stecke die Teile ineinander, sodass lange und flexible Stützen für dein Zelt entstehen. Diese werden nun überkreuzt, also wie ein „X“ übereinander gelegt.

Hier sind zwei verschiedene Varianten erhältlich. Hat das Zelt Kanäle, dann schiebst du eine Stange nach der anderen vorsichtig durch den Stoff. Nachdem alle Stangen eingefädelt sind, kannst du die Enden in die dafür vorgesehenen Schlaufen an den Ecken des Innenzeltes einstecken – es sollte sich dabei aufrichten. Hat das Zelt statt der Kanäle Haken, steckst du die Stangen zuerst an den Ecken überkreuzt fest und klickst dann einfach die Haken von einem Ende zum anderen der Reihe nach fest.  

4. Außenhülle befestigen

Nun breitest du das Außenzelt über das bereits errichtete Innenzelt und befestigst es sorgfältig. Dabei sollte es nirgends direkt aufliegen, da es nur so trocken im Innenzelt bleibt. Achte unbedingt darauf, dass beide Eingänge übereinander liegen.

 

5. Abspannen

Damit dein Zelt nicht beim ersten Windhauch wegfliegt, befestigst du es mit Heringen (gebogenen Haken) im Boden. Stecke die Haken in die Schlaufen der Spannleinen, schlage sie mit einem Hammer an einer geeigneten, nicht zu weichen Stelle in die Erde und zurre die Schnüre fest.

 

Hoffentlich steht mit dieser Anleitung deinem nächsten Camping Abenteuer nichts mehr im Wege!



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